Rufnummer-Kandidaten für eine Sperrliste

Hintergrund und Motivation

In den letzten Jahren ist zunehmend festzustellen, daß Anrufe von Call-Centern zu Werbe- und Umfragezwecken stattfinden. Während einzelne Anrufe durchaus im Rahmen wären, werden diese im wesentlichen aus drei Gründen von Bürgern als Belästigung empfunden:

  • die Anrufe finden sehr häufig statt (z.T. mehrfach am Tag)
  • die Anrufe finden zu unangenehmen Zeiten statt (z.B. vor 08:30 Uhr oder nach 18:00 Uhr)
  • die Anrufe erfolgen von verschiedenen Call-Centern im gleichen Zeitraum (dies deutet auf Targetlisten hin)
  • die Anrufer versuchen, mit aggressiven Mitteln Verträge abzuschließen (Preselection, Telefontarife, DSL, …)

Ziel von Gegenmaßnahmen ist die Reduktion der Belästigung durch häufige, lästige Anrufe. „Lästigkeit“ ist dabei eine subjektive Empfindung und die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen eine subjektive Entscheidung. Während manche Leute von ihrem Internet-Provider gerne angerufen werden möchten, um neue Angebote zu erhalten, möchten andere dies unterbinden bzw. wieder andere, die mit dem Provider überhaupt keine Geschäftsbeziehung unterhalten, generell verbieten.

Rechtslage

Seit Anfang 2009 (eine Übergangsfrist endete zum 03.08.2009) verlangt die gesetzliche Lage, daß Anrufer ihre Rufnummer nicht unterdrücken, sondern sich durch eine rückrufbare Nummer identifizieren. Dadurch gibt es natürlich auf der Basis heutiger Telefonsysteme auch eine einfache Option, gezielt bestimmte Rufnummern zu sperren, sofern man von diesen prinzipiell nicht mehr belästigt werden möchte.

Das bisher erlaubte Verfahren der Rufnummerunterdrückung führte dazu, daß unerwünschte Anrufer nicht eindeutig identifiziert werden konnten, d.h. nur generell eine Umleitung oder Sperrung anonymer Anrufe möglich war. Dies betraf dann jedoch auch ggf. Freunde, Verwandte und Bekannte, die aus verschiedensten (z.T. wahrscheinlich ihnen überhaupt nicht bekannten) Gründen mit unterdrückter Rufnummer Telefonate tätigen.

Weiterhin verbietet das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb „Cold Calls“ ohne vorige Zustimmung durch die Angerufenen. Seit dem 04.08.2009 ist das weiter reichende Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft, das EU-Vorgaben umsetzt. Details hierzu sind in einem Wikipedia-Artikel hierzu zu finden.

Verhaltensregeln

Je nach Anrufer sind die Absichten unterschiedlich. Manche führen nur eine Meinungsumfrage durch, andere arbeiten als Drücker für irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen, wieder andere sind einfach Abzocker, die Abonnements etc. verkaufen wollen. Es gibt ungezielte Anrufe (per randomisiert angewählten Rufnummern, z.B. für Gewinnspiele und Meinungsumfragen) oder gezielte Anrufe (nach Targetlisten, z.B. für den Vertrieb bestimmter Produkte).

Es gibt ein paar Verhaltensregeln für diese Anrufe, die unbedingt zu beachten sind, damit man nicht nachher auf ungewollten Verträgen und Abbuchungen sitzen bleibt.

  • Niemals sollte man mehr persönliche Daten am Telefon preisgeben, als der Anrufende schon kennt. Auf die Frage nach der Adresse sollte man also nicht seine Adresse nennen, sondern fragen, welche Adresse diese Leute denn von einem hätten. Das Geburtsdatum sollte ebenso nicht preisgegeben werden, da es in manchen Fällen als private Information, die nicht öffentlich verfügbar ist, als Indiz zur validen „Bestätigung“ von Vertragsabschlüssen genutzt werden kann.
  • Niemals sollte man die eigenen Bankdaten am Telefon herausgeben. Lastschriften gegen das eigene Konto können zwar über die Bank per Widerspruch rückgängig gemacht werden - dann liegt die Beweislast beim Abbuchenden, aber das kann doch einiges an unangenehmen Auseinandersetzungen - ggf. auch mit Anwälten und Mahnungen - nach sich ziehen.
  • Niemals, niemals, niemals sollte man unbekannten Anrufern irgendwelche Kennwörter, Passworte, PINs, TANs etc. am Telefon nennen. Auch nicht auf Rückfrage oder mehrfache Nachfrage. Auch nicht, wenn jemand droht, daß anderenfalls Telefon, Gas, Strom, Internet oder anderes abgestellt wird. Man darf solche Authentisierungen nur an Call Center, die man selbst anruft und deren Identität klar ist, geben. Deren Rufnummern sind z.B. auf Rechnungen oder Websites der jeweiligen Unternehmen zu finden. Ist nicht zweifelsfrei klar, daß man mit den korrekten Leuten spricht, werden keine vertraulichen Daten preisgegeben.
  • Niemals sollte man Horrorszenarien glauben, die am Telefon dargestellt und dringlich gemacht werden (z.B. Sperrung einer Kreditkarte oder von Bankkonten, schlechte Kreditwürdigkeit, Sperrung von E-Mail-Konten oder Internetzugängen). Ebenso sollte man nichts glauben, das sich *zu gut* anhört (z.B. Gewinne von etwas, an dem man gar nicht teilgenommen hat, Geldsegen aus heiterem Himmel, Urlaub umsonst). Anrufern, die man nicht persönlich kennt, sollte man generell zunächst misstrauen.
  • Ruft man irgendwelche Nummern zurück, die auf der Anrufliste der eigenen Telefone oder Telefonanlage zu finden sind, so sollte man sich die Nummern genau anschauen. Rufnummern im Ausland (beginnend mit 00 - ggf. bei Telefonanlagen mit noch einer Amtsnull davor) oder Rufnummern mit 0180 bzw. 0900 sollte man generell nicht zurückrufen, wenn man sie nicht kennt. Rufnummern aus dem Mobilnetz führen auch zu deutlichen Kosten und sollten ignoriert werden. Lediglich gewöhnliche Ortsnetzrufnummern kann man mal zurückrufen - dann jedoch idealerweise mit unterdrückter Rufnummer.
  • Cold Calls ohne die Einwilligung des Angerufenen sind nicht zulässig (Ausnahmen: wissenschaftliche Zwecke, Meinungsforschung, …). Ein Trick besteht also darin, kurz jemanden anzurufen, damit die Rufnummer in der Anruferliste steht. Diese Person ruft zurück und wird in ein Gespräch verwickelt. Alternativ kann ein Call Center auch vorgeben, daß die angerufene Nummer gerade belegt ist und man zurückrufen möchte. Sagt man hier „ja“, so besteht eine Einwilligung für den Anruf - auch wenn der übelste Absichten verfolgt.
  • Man sollte immer darauf achten, wie Formulierungen von Fragen, die mit „ja“ beantwortet werden, lauten. „Sie wollen also mit unserem Tarif XXL jeden Monat viel Geld sparen und finden es überhaupt nicht gut, immer so hohe Telefonrechnungen mit der Deutschen Telekom zu haben?“ Bis dieser Satz zuende ist, hat man ggf. vergessen, daß am Anfang die Einwilligung in einen Vertragsabschluss steht.
  • Bekommt man eine Rechnung über etwas Unbestelltes, so ist dieser Rechnung zu widersprechen. Man sollte die Rechnung nicht auf sich beruhen lassen. Für Rechnungen sollte man dann eine Stornierung anfordern, die die Nichtigkeit der Rechnung explizit bestätigt. Kommen gleich die Mahnungen des Unternehmens bis hin zum Mahnbescheid per Amtsgericht, so kann man getrost allen Stufen widersprechen und auch beim Amtsgericht Einspruch gegen einen Mahnbescheid einlegen, denn letztendlich liegt dann die Beweislast beim Unternehmen, das die Rechnung eintreiben möchte. Kann dort kein Vertragsabschluss nachgewiesen werden, gibt es auch keine berechtigte Zahlungsverpflichtung.

Es empfiehlt sich daher generell, eine einfache Vorgehensweise zu beherzigen:

  • unbekannte Anrufer werden erst mal ignoriert und auf den Anrufbeantworter geschickt
  • am Telefon niemals persönliche Daten, Bankinformationen etc. preisgeben
  • Vorsicht mit dem Wort „JA“ am Telefon, wenn mit irgendwelchen Call Centern gesprochen wird
  • sich nicht von Anwälten und Amtsgerichten, die unberechtigte Forderungen stellen, beeindrucken lassen. Immer schnell schriftlich widersprechen.
  • unbekannte Lastschriften auf dem Konto per Widerspruch von der Bank radikal rückbuchen lassen
  • Vertragsabschlüsse immer schriftlich bestätigen lassen und falls dies nicht innerhalb einer Woche erfolgt, diese wieder stornieren bzw. nachfragen, was denn das Problem ist.

Damit sollte man sich einigen Ärger ersparen können. Die weiter unten genannten, technischen Optionen zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen sind natürlich in Ergänzung dazu gedacht, um bereits eine Filterung von Anrufern vorzunehmen.

Wer ruft eigentlich an?

Bei den Anrufern handelt es sich typischerweise um drei Kategorien:

  • Telefon-SPAM = SPIT (Gewinnspiele, Lotterien, …), oft mit der Nachricht, man habe gewonnen, oder es läge eine wichtige Nachricht (die kostenpflichtig abzurufen ist) vor.
  • Outbound-Callcenter für Vertragsabschlüsse, die Verträge für Preselection, Mobilfunk, Festnetz, DSL, Zeitschriften und eine Reihe weiterer Produkte telefonisch abschließen wollen. Vorsicht dabei: ein „JA“ an der falschen Stelle könnte den Vertrag bereits abschließen, der dann oftmals nur schriftlich zu widerrufen ist.
  • Umfragen, die von bekannten Meinungsforschern oder mehr dubiosen Instituten zur Informationssammlung durchgeführt werden.

Während seriöse Meinungsforscher i.a. die Rufnummern, von denen Anrufe aus getätigt werden, auch offenlegen, spielt hier vor allem die Frequenz der Anrufe eine wichtige Rolle. Manche Institute geben an, z.B. max. 10 Rückrufe bei Nichterreichen durchzuführen. Nachweislich gibt es jedoch Fälle, in denen diese Institute 30 und mehr Anrufversuche im Monat auf die gleiche Zielnummer getätigt haben. Dies kann mit einer Regeln des max. 10-fachen Rückrufs und der angeblichen Randomisierung von Zielnummern nicht erklärt werden.

Weiterhin ist die in Call Centern oft verwendete Technik der Predictive Dialer dazu geeignet, Belästigungen herbeizuführen, da die Anzahl der ausgelösten Telefonanrufe typischerweise ein Vielfaches der tatsächlich beantworteten Anrufe ist. Werden also beispielsweise für einen Anruf insgesamt 20 ausgelöst und behandelt ein Agent an einem Tag 100 Anrufer, so werden 1900 weitere durch Anrufversuche belästigt. Man stelle sich nun ein Call Center mit auch nur 50 Agenten vor, die entsprechende Outbound-Calls durchführen…

Es hilft übrigens auch nicht, eine Telefonnummer nicht zu publizieren. Anrufe von Call-Centern finden oft randomisiert statt, d.h. es wird nach gewissen Regeln (z.B. bestimmten Vorwahlbereichen) eine zufällige Nummer bestimmt und angerufen.

Anrufe, die einen Missbrauch von Mehrwertnummern (z.B. 0900) zu Telefon-SPAM aufweisen, können an die Bundesnetzagentur (zuständige Aufsichts- und Regulierungsbehörde) gemeldet werden (Stichwort: Rufnummernmissbrauch). Diese prüft auch derzeit Vorgehensweisen gegen Predictive Dialer (siehe diesen Artikel bei golem.de).

Anrufer können bei nicht unterdrückter Rufnummer ggf. auch per Internet-Recherche identifiziert werden. Hierfür gibt es einschlägige Websites mit umfassenden Informationen, z.B.

  • whocallsme.com als Sammlung vieler Rufnummern aus allen möglichen Ländern
  • tellows.de mit Fokus auf Deutschland und mit einem Rating von Rufnummern (kann auch online in entsprechende Telefonanlagen, z.B. Asterisk, eingebunden werden)
  • whocalled.us für U.S.-Rufnummern

Bei unterdrückten Rufnummern hilft nur Umleitung auf einen Anrufbeantworter oder die Abweisung.

Optionen

Prinzipiell kommen zur Behandlung unerwünschter Anrufer in Telefonanlagen zwei Verfahren in Frage:

  • die Umleitung
  • die Abweisung

Eine Rufumleitung (Anrufweiterschaltung) führt dazu, daß der eingehende Ruf mit einer unerwünschten CallerId auf eine andere externe Rufnummer oder ein bestimmtes internes Gerät umgeleitet wird. Bei Umleitungen auf externe Rufnummern ist zu beachten, daß hierfür ggf. Kosten entstehen können (der Umleitende muss für die Kosten bis zum Ziel der Rufumleitung aufkommen) und dies nicht zur Belästigung anderer Mitmenschen führen darf. Eine Umleitung auf die CallerId des unerwünschten Anrufers selbst dürfte lustig, aber wenig effektiv sein. Es kommt im wesentlichen also eine Umleitung auf ein internes Gerät, z.B. ein Ansagegerät oder einen Anrufbeantworter in Frage.

Bei der Umleitung auf Ansagegeräte wurden auch aktive Instrumente diskutiert, die einen Dialog simulieren oder auf bestimmte Äußerungen eines Call-Center-Agenten reagieren können. Ziel ist die „Verschwendung“ von Call-Center-Zeit durch Bindung eines Agenten an einen Gesprächspartner ohne Aussicht auf Erreichung des Anrufziels, d.h. Vertragsabschlüsse, Umfragedaten, etc. Die Einrichtung und Konfiguration solcher Systeme dürfte jedoch für den breiten Gebrauch zu komplex sein, so daß diese Art von Lösungen eher in den Bereich des individuellen Spieltriebs gehört.

Effektiver als eine Rufumleitung (man ist ja nicht wirklich an diesen Anrufen und ihrem Inhalt interessiert) ist die Rufabweisung, d.h. die Nichtannahme bestimmter Rufe durch die Telefonanlage. Im Falle analoger Anschlüsse erhält der Anrufer ein Klingelsignal, bis schließlich der Anrufversuch durch das Telekomnetz oder das anrufende System abgebrochen wird. Im Falle von ISDN-Anschlüssen führt die Rufabweisung dazu, daß der Teilnehmer als derzeit nicht erreichbar dargestellt wird. Diese Ansage erfolgt durch das Telekomnetz und ist identisch zum Verhalten im Falle eines ISDN-Anschlusses ohne damit verbundene Geräte. Die Abweisung von Anrufern erfolgt in Telefonanlagen durch Einrichtung von Sperrliste, Sperrwerken oder Blacklist-Einträgen.

Die Konfigurationsanleitungen der jeweiligen Telefonanlage geben Aufschluss darüber, wie die Einrichtung von Sperrnummern zu erfolgen hat. Je nach Anlage werden die Sperrungen auch protokolliert, so daß man sogar einen Nachweis über die Berechtigung und Effektivität der Maßnahme hat.

Für Paranoiker käme natürlich auch eine Whitelist in Frage, d.h. eine Liste aller erwünschten Anrufer, die zu Telefon-Teilnehmern durchgelassen werden. In der Praxis von Privathausalten ist es jedoch schwierig bis unmöglich, in jedem Fall sehr aufwendig, eine Whitelist präzise zu führen. Letztendlich können auch bisher unbekannte Anrufer erwünscht sein. Für Unternehmen, in denen Mitarbeiter nur von bekannten Anrufern direkt kontaktiert werden sollen, wäre für unbekannte Anrufer die Umleitung auf ein Sekretariat oder ein Call Center sinnvoll.

Das Verfahren einer Blacklist (Sperrung einzelner Nummernbereiche) hat sich daher im Privatbereich bewährt.

Liste unerwünschter Rufnummern

Die Bewertung, welche Rufnummer als unerwünscht zu interpretieren ist, sowie die Entscheidung, welche Rufnummern überhaupt zu sperren sind, muss individuell durch jeden Einzelnen für sich getroffen werden. Daher enthält die folgende Liste Kandidaten für eine Sperrung, die bei Forumsteilnehmern unangenehm durch die eingangs genannten drei Punkte aufgefallen sind und daher von ihnen gesperrt werden.

Es gibt Websites, die als Anlaufstelle für Empfänger unerwünschter Anrufe dienen, z.B. http://whocallsme.com

Die folgende Liste von Rufnummern wurde im Forum zusammengestellt (es werden Präfixe bzw. Rufnummern wiedergegeben):

  • 000: Anrufe mit diesem Präfix sind lt. ITU-Nummerungsplan nicht mit einer validen Rufnummer versehen (unerlaubt)
    • 00004968141097430: Werbeanrufe
  • 00: Internationale Anrufe. Will man keine Anrufe aus dem Ausland bekommen und erwartet auch keine, dann kann dieser komplette Präfix gesperrt werden. Ansonsten sollte man vielleicht eher einzelne Länder oder längere Präfixe sperren.
    • 0033176767711: Ein Bauernhof Lorenzo (?) aus Norditalien (Werbung)
    • 00386494: Werbung
    • 00390104206067: Werbung
    • 00390104211502: Werbung
  • 010: CbC-Präfixe sollten nicht als CallerIds auftreten (unerlaubt)
  • 013: Rückrufe auf diese Nummern verursachen Kosten. (SPAM)
  • 015733250709: Marcophono (Scherzanrufe)
  • 018: Rückrufe auf diese Nummern verursachen Kosten. (SPAM und Vertrieb)
    • 01802538352: sky Pay-TV, ehemals Premiere (Vertrieb)
    • 01805009200: ??? lt. Auskunft von netzpiloten.de nicht traumgewinne.de
    • 01805012698: Felicitas? (Vertrieb)
  • 021126105457: Exclusiv win (Vorsicht!)
  • 022167774936: ???
  • 022634796399: angebliche „Seniorenberatung“; aggressive Werbung
  • 022838200104: OmniQuest (Umfragen) - http://www.omniquest.de - wirkt unseriös wg. Weigerung Namen und Adresse zu nennen
  • 02311892427: Vermarktung von Alice Produkten (Vertrieb)
  • 02319180: Forsa in Berlin (Umfragen) - http://www.forsa.de
  • 0232564942: Vodafone, rufen ohne Anlaß an (Vertrieb)
  • 024118276176: Milion Verlagsmarketing
  • 02418879417: Marktforschung MAIX, Aachen
  • 030499189900: Unabhängiges Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH (Umfragen) - www.infogmbh.de
  • 03062882: Forsa in Berlin (Umfragen) - http://www.forsa.de
  • 0307623985: Mediacommunications (Umfragen) - http://www.mediacom-berlin.de/
  • 030787831xx: trend-test GmbH (Umfragen) - http://www.trendtest.de/
  • 0308506: DCS Berlin (Umfragen) - http://dcs-callcenter.de
  • 030927028: USUMA GmbH Berlin (Umfragen?) - http://www.usuma.com
  • 03419950: IM Leipzig (Umfragen) - http://www.imleipzig.de
  • 039124243007: O2 Mobilfunk Werbung - neue Tarife (Vertrieb)
  • 04046005599: GESS Phone & Field, http://www.gessgroup.de/umfragen_arbeitsgebiet
  • 041819694: Hotline Telemarketing (Vertrieb) - http://www.hotline-tm.de/
  • 045140031200: Sky (Vertrieb)
  • 0451626: Cati Haus (Umfragen) - http://www.cati-haus.de/
  • 05219257407: TNS Emnid, Medien- und Sozialforschung GmbH, Bielefeld
  • 054135696970: Firma Marketphone (Markt/Meinungsforschung) - http://www.marketphone.net/
  • 055539919: Hotline Telemarketing (Vertrieb) - http://www.hotline-tm.de/
  • 061199960: Enigma Gesellschaft für Konsumforschung (Umfragen) - http://www.enigma-gfk.de
  • 06211233500: Forschungsgruppe Wahlen (Umfragen) - http://www.forschungsgruppe.de
  • 062118160: C.M.R. (Werbung)
    • 06211816108: C.M.R. (Werbung)
  • 068193651: Brucker Versicherung/Felicitas? (Vertrieb), siehe auch 01805012698 - http://www.brucker.de
  • 06922221455: Reader's Digest
  • 06925491470: Umfragen
  • 0696100449928: Media Markt Analyse Frankfurt (Umfragen) - http://www.mma-frankfurt.de
  • 069618399815: „Gewinnspiel“
  • 06994540: LINK Institut für Markt- und Sozialforschung GmbH (Umfragen) - http://www.link-institut.de/
  • 06996759116: Werbe-Faxe
  • 0700: Rückrufe auf diese Nummern verursachen Kosten (SPAM)
  • 071138010: Diverso Stuttgart (Vertrieb)
  • 071181478: Viskus GmbH Berlin/Stuttgart (Vertrieb) - http://www.viskus.de
  • 07314001: abs Marktforschung Ulm (Umfragen) - http://www.abs-marktforschung.de/
  • 075618396951: pseudo-Gewinnspiel, möchte Abo verkaufen.
  • 0800: sollte man nicht generell sperren, da es einige erwünschte Contact Center mit 0800-CallerIds gibt
  • 082190645: Impuls Finanzmanagement (Vertrieb)
  • 089124711xxxx: TNS Infratest Dimap (Umfragen) - http://www.tns-infratest.com
  • 0900: Rückrufe auf diese Nummern verursachen Kosten (SPAM)
  • 09113837000: icon added value (Umfragen) - http://www.added-value.com
  • 09321929524: Scholl & Ungemach GbR Büro für Telefonmarketing und Kommunikation
  • +99990345556: falsche Absenderkennung; Werbefaxe

Die Liste ist natürlich nicht vollständig und es kann auch sein, daß ein Call-Center (das mehrere Mandanten haben kann) eine Zeit lang unangenehm durch Werbeanrufe auffällt, anschließend oder gleichzeitig jedoch auch harmlose Feedbacks zur Kundenzufriedenheit bei erfolgten Autoreparaturen etc. einholt. Eine Sperrung einer Nummer ist also immer mit Vorsicht und Bedacht durchzuführen.

Telefonanlagen und Sperren

Beherrscht die eigene Telefonanlage keine Sperren, so kann durch einfache Vorschaltung eines Geräts mit geeigneter Unterstützung von Blacklisten dies realisiert werden. Hierfür eignet sich z.B. eine kostengünstige Fritz!Box Fon, die über Rufsperren verfügt und einfach zwischen einen analogen oder ISDN Telefonanschluss und die eigenen Telefone bzw. die eigene Telefonanlage geschaltet wird. Abgehend läßt sich diese Variante sogar noch für ein LCR nutzen (siehe www.telefonsparbuch.de).

  • Fritz!Box Fon: neuere Modelle unterstützen Rufsperren auf Basis von Präfixen, d.h. die oben genannten Rufnummern lassen sich direkt so verwenden. Rufsperren oder -umleitungen können auch für anonyme Anrufer eingerichtet werden.
  • Auerswald COMpact und COMmander Modelle: über Sperrwerke, die Gruppen oder Teilnehmern zugeordnet werden, kann in einer Rufverteilung die Signalisierung bestimmter Anrufer ausgeschlossen werden. Neuere Modelle mit elektronischen Voicemailboxen und Faxempfang können zudem anonyme Anrufer für Voicemail und Fax speziell behandeln.

Die Beschreibung der Funktionen im Detail ist den Bedienungsanleitungen der jeweiligen Geräte zu entnehmen.

Erfahrungen

Die Erfahrung mit Blacklisten ist zunächst positiv, denn die belästigenden Anrufe werden durch die Anlage zwar weiterhin dokumentiert, erreichen jedoch nicht (und schon gar nicht zu unliebsamen Zeiten) irgendwelche Familienmitglieder. Es herrscht Ruhe.

Der Effekt von Rufabweisung durch die Tk-Anlage ist weiterhin, daß Targetlisten aufgrund des mehrfachen Nichterreichens (die automatische Ansage bei ISDN ist identisch zum Fall eines nicht existierenden Teilnehmers) um diese Nummern bereinigt werden. Es verbleibt also nach einer gewissen Zeit nur der Fall randomisierter Anrufe, die hoffentlich aufgrund der zu erwartenden Verteilung über die gesamte Bundesrepublik relativ selten auftreten sollten.

Blacklists sollten jedoch regelmäßig überprüft werden, um ihre Aktualität zu gewährleisten.

 
telefonie/sperrliste.txt · Zuletzt geändert: 2016/10/15 06:55 von Christoph_F
 
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