eSpeak ist ein „Text to Speech“ Generator - oder, anders ausgedrückt, ein „Vorlese-Programm“, welches ASCII Texte mit synthetischer Stimme wiedergeben („vorlesen“) kann. Bei Freetz wird es u.a. von DTMFBox genutzt.
An dieser Stelle nur ein paar kurze Tipps zum Aufruf von eSpeak - Details finden sich auf der Projektseite:
espeak „Hallo Welt“1) sagt einfach „Hallo Welt“ mit den Default-Einstellungen. Das kann recht komisch klingen, wenn z.B. Englisch als Default-Sprache eingestellt ist. Daher kann man sowohl Sprache als auch Sprecher per Parameter übergeben: espeak -vde+f3 „Hallo Welt“ lässt den gleichen Text von einer deutschen Frauenstimme säuseln - richtig geraten: “-vde“ wählt Deutsch (“-ven“ Englisch), das “+f“ steht für „feminin“ (wovon es mindestens +f1, +f2, +f3 verschiedene „Modelle“ gibt), und es gibt auch (+m1, +m2, +m3) „maskuline“ Stimmen. Den “+XX“ Teil kann man ebenfalls weglassen, wenn nur die Sprache festgelegt werden soll.
Sollte sich die Stimme überschlagen, so kann man mit dem Parameter -s am „Speed“ drehen (-s 170 ist ein guter Ausgangswert). Auch die Stimmhöhe lässt sich beeinflussen: -p 50 setzt den „Pitch“ auf 50 (guter Ausgangswert). Höhere Werte machen männliche Stimmen zu Eunuchen - niedrigere transformieren „anwesendes Weibsvolk“ zu „bärtigen Ladies“.
espeak Executable sucht, wird sicher verzweifeln. Es findet sich hier als /usr/bin/speak.