Speedport2Fritz

2. Für wen mache ich mir (Spirou) die Mühe ?

Für alle die, die es brauchen, wollen, haben möchten. Die genug Mut haben, es auszuprobieren und genug Grips es wieder hinzubiegen, wenn es doch nicht funktioniert.

Ich kann einfach nicht jeden Fall beschreiben, der eintreten könnte, wenn man seine Firmware anhand dieser Anleitung baut und auf seine Box flasht. Das IP-Phone-Forum, war für mich selbst immer in heiklen Fällen eine Quelle der Inspiration und Hilfe und ich rate jedem dringend, sich vorab mit der Thematik auseinander zusetzen und sich für den Backup-Fall zu rüsten. Dazu gehört auf jeden Fall eine Kopie des original Kernel.Image auf der Festplatte, welches ihr euch z.B. mittels 7-ZIP (Windows) aus dem original Firmware-Image extrahieren könnt.

3. Was braucht man dafür ?

Ein paar Grundkenntnisse in Linux sowie eine vorhandene Linux Installation (ich verwende die aktuelle Knoppix Live CD ( gibt es hier zum Download : http://www.knopper.net/knoppix ) sind Voraussetzungen, um das ganze ans Laufen zu bringen. Cygwin wird definitiv nicht unterstützt und unter FriBoLi hab ich es nicht getestet. Ubuntu soll auch funktionieren, macht aber bei manchen Spirou-Skriptteilen Fehler.

Zum Erstellen des neuen kernel.image benötigt man zunächst das Original Firmware Image von T-COM (http://www.t-home.de), sowie ein passendes Image von AVM für die Weboberfläche und ggf. noch ein weiteres Image für ein paar Dateien, die zusätzlich benötigt werden.

Das Skript holt sich jedoch die Images auch selbst (vorzugsweise immer das aktuelle Skript, da sch die Adressen dauern ändern), wenn eine aktive Verbindung zum Internet besteht. Jedoch ist das Skript zu editieren da die bereits oben angeführte Adresse von der T-Com geändert wurde. Es ist auch zu erwarten, dass sich auch in Zukunft die Bezugsquellen für die erforderlichen Original Firmware Images ändern. Bei neuen Skripten ist die Datei firmware.conf zu editieren.

Dies sind im einzelnen bei Skriptversion 09.04.2007, sinngemäss angepasst in neueren Skriptversionen:

  • Für Sinus W 500V:
 · fw_SinusW500V_27_04_27.zip (T-COM)
 · FRITZ.Fon_7150.38.04.27.image (AVM)
  • Für den Speedport W501V:
 · Speedport_W_501V.28.04.07.image (T-COM)
 · fritz.box_fon_wlan_7140.30.04.12.image (AVM)
  • Für den Speedport W701V:
 · fw_Speedport_W_701V.33.04.25.image (T-COM)
 · fritz.box_fon_wlan_7141.40.04.25.image (AVM)
  • Für den Speedport W900V:
 · fw_Speedport_W_900V.34.04.21.image (T-COM)
 · fritz.box_fon_wlan_7141.40.04.25.image (AVM)
 · fritz.box_fon_wlan_7170.29.04.29.image (AVM)

!! WICHTIG !!

1. Bei Skriptversion 09.04.2007 ist unbedingt darauf zu achten, dass die folgende T-COM Firmware verwendet wird:

· Sinus W 500V = fw_SinusW500V_27_04_27.zip
· W501V = Speedport_W_501V.28.04.07.image
· W701V = fw_Speedport_W_701_V.33.04.25.image
· W900V = fw_Speedport_W_900V.34.04.21.image

2. Unmittelbar vor dem Flashen hat zur Sicherheit ein Werksreset über die bestehende T-COM Software zu erfolgen, siehe auch wiki FAQs.

4. Wie geht es ?

Die Frage, deren Antwort am meisten interessiert. Grob gesagt, extrahiert das Skript die Basis Software des T-COM Images und die HTML-Dateien aus dem AVM Image und generiert daraus ein neues Image, welches auf der betreffenden Box die Fritz!Box Weboberfläche bereit stellt. Je nach Skriptvariante werden nur wenige Daten verändert (z.B. Hostname und ein Patch zum Nachschlagen von Telefonnummern bei DasOertliche.de) bzw. hinzugefügt (Ein Link wird gesetzt, damit telnet auf den SP W701V/W900V funktioniert). Überflüssige Menü- und Hilfeeinträge wurden entfernt, z.B: für USB-Zubehör oder INFO-Anzeige für den SP W501V/W701V, oder es wird praktisch die gesamte Firmware gegen die von AVM ausgetauscht und nur einige hardwarebezogene Files beibehalten.

Nun aber Schritt für Schritt: (für die Linux-Noobs nun auch mit detaillierter Beschreibung und Screenshots, gelten nur für Knoppix (Vers. 5.1.1))

Nachdem ihr die Datei für die Knoppix-Live-CD heruntergeladen habt, diese mit einem Brennprogramm brennen (nicht wundern, wenn es als RAR-Datei erkannt wird, das Problem hatte ich (doerk3972) auch. Ist aber eine ISO und kann einfach z.B mit Nero als Image gebrannt werden.)

So nun verlassen wir die Welt von Bill the Moneymaker und begeben uns in die für einige sicher noch neue Welt Linux. Aber keine Sorge ich habe es als Linux-Noob auch hinbekommen.

1. Nun PC ausschalten und von der eben erstellten Knoppix-Live-CD booten

bildschirmphoto01.jpg

2. Das Ganze sollte dann so aussehen. Hier nun mit dem Iceweasel-Browser ins Internet und auf die Forum-Seite , und die sp-to-fritz.tar.gz runterladen. Die Datei wird normal direkt auf dem Desktop abgelegt.

3. Nun kann man das sp-to-fritz.tar.gz unter Linux (am besten gleich auf dem Desktop) entpacken (rechte Maustaste und wie unten zu sehen entpacken) Auf keinen Fall auf einem mit FAT formatierten Stick oder auf einer FAT-Festplatte. Damit symbolische Links und Dateinamen richtig verarbeitet werden brauchen wir eine Linux-Partition zum Arbeiten!

bildschirmphoto02.jpg

Anschließend sollte der Ordner sp-to-fritz auf dem Desktop sein. Seinen Inhalt kann man überprüfen (einfacher (!!) Mausklick auf den Ordner)

bildschirmphoto03.jpg

4. Nun kopiert man die gemäss Kapitel 3 runterzuladenen Quellimages in das Verzeichnis Fimware.orig (normal lädt das Skript diese automatisch von T-COM und AVM runter, aber es sind nur die aktuellen Versionen verfügbar. Daher sich eventuell mit den nötigen Images selbst versorgen. Im Forum gibt es eine eigenen Bereich für derartige Anfragen. Restliches Prozedere wie bei sp-to-fritz.tar.gz, Dateien werden auf den Desktop abgelegt, dann einmal auf den sp-to-fritz-Ordner klicken und die heruntergeladenen Quellimages via Drag-and-Drop in den Ordner Firmware.orig schieben)

5. Starte die Erzeugung des neuen Kernel Images mit „Root Shell“ Zweites Icon von Links (Pinguin) → root Shell. bildschirmphoto04.jpg

Nun tippt man in das Fenster von Root Shell:

cd Desktop

cd sp-to-fritz

sudo ./sp-to-fritz.sh -m <Modellnummer> (sudo ist nur erforderlich wenn eine normale shell verwendet wurde.) Einfacher geht es bei Skripten von jpascher mit voreingestellten Aufrufskripten. Zun Beispiel mit ./707 für W701 oder ./907 für W900. wobei <Modellnummer> die Nummer des Speedport-Modells bezeichnet, also: 501, 701 oder 900 und Voreingestelltes Zielverzeichnis ist „firmware.new“, in welchem das neue kernel.image gespeichert wird.

Die Startoptionen im Einzelnen

-m MODELL wobei 'MODELL' eine der folgende Angaben enthalten muss:

	 '500'	für Modell T-Sinus W 500V
	 '501'	für Modell Speedport W 501V
	 '701'	für Modell Speedport W 701V
	 '900'	für Modell Speedport W 900V

-t ein ge'tar'tes Image File wird erzeugt, das über die Weboberfläche als normales Firmwareupgrade eingespielt werden kann. Ein Handling über ftp, wie für kernel.image ist damit nicht mehr nötig. Bei der W701V und W900V ist das Flashen via Webinterface nur möglich, wenn die Box zuvor 1 mal per ADAM2 unter Verwendung des kernel.image geflasht wurde. Die W501V kann auch direkt übers Webinterface geflasht werden.

-p [ethX] Bei Angabe dieser Option wird das erzeugte 'kernel.image' via ftp auf die Box geladen (push). Die optionale Angabe 'ethX' bezeichnet das Interface, über welches mit der Box kommuniziert wird. Ohne die explizite Angabe des Interfaces wird 'eth0' mit der sekundären IP Adresse '192.168.178.10' im Subnetz der Box konfiguriert.Wenn's nicht klappt, könnt ihr das Skript mit STRG+C ohne Schaden abbrechen.

Es gibt weitere Optionen, diese können einfach angezeigt werden indem man nur ./speed-to-fritz eingibt.

Beispiel:

[sudo] ./sp-to-fritz.sh -f -o avm -m 701

Das Beispiel erzeugt ein Firmware-Image für den Speedport W 701. Das Branding des Images wird auf 'avm' gesetzt. Das Image enthält außerdem den Patch für die Rückwärtssuche der Anrufernummer in 'dasoertliche.de'.

[sudo] ./sp-to-fritz.sh -tfq -o avm -m 701

Das Beispiel erzeugt ein getartes Firmware-Image für den Speedport W 701 im Verzeichnis 'firmware.new'. Das Branding des Images wird auf 'avm' gesetzt und es werden unnötige Ausgaben unterdrückt. Das Image enthält außerdem den Patch für die Rückwärtssuche der Anrufernummer in 'dasoertliche.de'.

Nach erfolgreicher Ausführung der Skripte kann das kernel.image im angegebenem Zielverzeichnis gefunden und für den Filetransfer verwendet werden.

bildschirmphoto06.jpg

Besonderheiten beim Script von JPascher

Beim Skript von JPascher läuft die Sache ähnlich ab. Auch hier wird zunächst die gepackte Skriptdatei auf den Desktop geladen und dort, wie in Unterpunkt 3 dieses Absatzes beschrieben, entpackt. Der Ordner trägt hier die Bezeichnung „speed-to-fritz“. Öffnet man den entpackten Ordner mit einem Dateibrowser (einmal mit der linken Maustaste auf den Ordner klicken), wird erstmal eine Vielzahl von Dateien sichtbar:

speed-to-fritz_uebersicht.jpg

Nicht erschrecken… Falls überhaupt erforderlich, ist zunächst die Datei firmware.confXXX, (wobei XXX die Modellnummer ist) von Interesse. Klickt man mit der linken Maustaste einmal auf diese Datei, so erfolgt entweder eine Abfrage, mit welchem Programm sie geöffnet werden soll oder sie wird gleich mit dem Editor kwrite geöffnet. Es erscheint nun ein Fenster, in welchem man die Datei editieren kann:

firmware.conf.jpg

Hier sieht man die nach Speedport-Modell und Firmware-Version geordneten Abschnitte. Interessant sind nur diejenigen Zeilen, die die TCom-Firmware und die AVM-Firmware des eigenen Modells enthalten. Diese Zeilen sind nicht auskommentiert, d.h. mit einer Raute (#) vor der Zeile versehen. Sollte sich die Ausgangsfirmware geringfügig ändern, beispielsweise beim letzten Sprung der TCom-Firmware von Version 44 auf 45, so kann dort das Skript auf die neue Version angepasst werden. Wurden Änderungen durchgeführt, das Abspeichern nicht vergessen und die Datei wieder schliessen. Es wurde bereits erwähnt, dass der Aufruf des Skriptes recht einfach mit Kurzbefehlen (sog. Shortcuts) erfolgen kann. Um beispielsweise einem Speedport W701V eine neue Firmware zu verpassen wird das Skript in einer rootshell (siehe Unterpunkt 5) gestartet. Nach dem Wechsel in das Skriptverzeichnis reicht nun die Eingabe von ./707 bzw. ./707q, um das Skript mit bereits vordefinierten Optionen zu starten. Das „q“ bedeutet in diesem Fall nur, das weniger wichtige Ausgaben auf dem Bildschirm unterdrückt werden, die Funktion ist die gleiche. Der hier verwendete Aufruf mit ./707 bedeutet zusätzlich, dass das fertige kernel.image automatisch per FTP auf die Box geladen wird. Daher empfiehlt sich diese Vorgehensweise insbesondere dann, wenn zum ersten Mal ein „Flashen“ der Box durchgeführt wird.

Das Skript beginnt nun, nach den in der Datei firmware.conf definierten Firmware-Versionen zu suchen. Sind die beiden benötigten Versionen noch nicht im Ordner Firmware.orig vorhanden, so versucht das Script, die benötigten Files aus dem Internet zu laden. Dies ist jedoch nicht immer möglich, insbesondere bei den Labor-Versionen. Oftmals liegen diese als gepackte Dateien (….zip) vor oder der Server rückt das File nicht heraus. Letzteres passiert beispielsweise dann, wenn vor dem Download noch eine Bestätigung erforderlich ist. In diesen Fällen muss man die Firmware per Hand herunterladen und in den Ordner Firmware.orig packen. Bei mit Zip gepackter Firmware muss die komplette Image-Datei in diesen Ordner.

download_firmware.jpg

Diese Abfrage wiederholt sich auch für die AVM-Version.

Sobald die beiden Firmware-Versionen geladen bzw. gefunden worden sind, startet die Phase 2: Hier wird die Original-Firmware in zwei neue temporäre Ordner (SPDIR und FBDIR) ausgepackt:

phase2.jpg

Das Skript wartet auf das Drücken der Enter-Taste: Jetzt ist Gelegenheit, einen Werksreset mittels Taster an der Geräterückseite oder über die Weboberfläche (Zurücksetzen auf Werkseinstellungen) zu machen. Die für eine Internetverbindung erforderlichen Zugangsdaten werden für das weitere Vorgehen nicht mehr benötigt. Ist der Werksreset durchgeführt und die Enter-Taste gedrückt, laufen die weiteren Schritte automatisch ab. In Phase 9 stoppt das Skript erneut, es gibt einen Hinweis, dass das neue Image gepackt werden kann und es wird auf ein weiteres Drücken der Enter-Taste gewartet.

phase9_10.jpg

Jetzt beginnt, wie auf dem Screenshot ersichtlich, die Phase 10. Das neue kernel.image wird erstellt, dieser Vorgang kann etwas dauern. Ist das neue Image fertig, erscheint wiederum die Aufforderung, „Enter“ zu drücken.

Der entscheidende Moment:

Jetzt sollte der Bildschirm so aussehen:

upload.jpg

Auf dem Bildschirm steht jetzt, das eine Netzwerkkarte (eth0) gefunden wurde, ein paar weitere Angaben zum Branding und zum Produktnamen, die IP-Adresse und weitere Parameter. Der Bildschirm beginnt, zeilenweise mit Punkten „vollzulaufen“. An dieser Stelle wartet das Skript auf einen Neustart (Reboot) der Box. Nun also entweder den Netzstecker ziehen oder per Schalter ausschalten. Dann die Box wieder einschalten…die Übertragung des neuen Image beginnt. Auch dieser Vorgang dauert etwas, zunächst muss die Partition mtd1 gelöscht werden. Im Anschluss an die Übertragung werden noch zusätzliche Environment-Variablen gesetzt und es sollte selbständig ein Neustart (Reboot) erfolgen. Auch das kann ein paar Minuten dauern, also nicht gleich die Geduld verlieren. Hat die Box neu gestartet, bitte einen weiteren Werksreset durchführen. Dieser ist notwendig, damit die Oberfläche der Box unter ihrer neuen IP-Adresse 192.168.178.1 erreichbar wird.

Startet die Box nicht neu, dann vom Stromnetz trennen und wieder einschalten. Jetzt sollte es funktionieren. Werksreset durchführen! Die Oberfläche der Box ist nun unter der IP-Adresse 192.168.178.1 erreichbar.

Nun kann der Punkt 5 übersprungen und wie in Punkt 6 beschrieben, wieder DHCP unter Windows verwendet werden.

5. Was mach ich mit dem fertigen kernel.image?

Es lassen sich nun für alle Modelle Firmware erstellen die bereits das erste mal über das Webinterface geladen werden können.


Am einfachsten währe es die Option -p zusätzlich zu verwenden, dann läuft es ab hier selbständig weiter. Einzige Voraussetzung: Es hat bereits ein Zugriff auf die Speedport GUI statgefunden. Sie müssen ja auch einige Einstellungen vornehmen bevor sie das Image übertragen. Bei Spirous Skripten ist vorher Autoconfig zu deaktiviern da es nacher nicht mehr möglich ist. (Bei grösseren Versionssprüngen sollte das Skript ./CLEAR_ENV vorher ausgeführt werden, damit sichergestellt ist, dass der Speedport leer ist.) Nur wenn Sie diese Option nicht verwenden können, da die Netzwerkkarte von Knoppix nicht einwandfrei unterstützt wird, dann können Sie auch wie folgt vorgehen: Bei Skripten von jpascher wird die Netzwerkkarte automatisch erkannt, eine Voreinstellung des Skriptes auf eine besimmte Netzwerkkarte ist nicht notwendig.


Bei älteren Skriptversionen oder wenn kein Zugriff auf das Webinterface möglich ist, muss die gefitzte Firmware per FTP auf den Speedport übertragen werden. Ein Update über den Menüpunkt Firmware-Update der Weboberfläche ist bei skriptversionen vor dem 2.2.2008 nur dann möglich, wenn das Original T-COM Image der aktuellen Version einmal bereits auf der Box via FTP installiert wurde. Es wird ein ftp-Programm benötigt, das den passiven Modus unterstützt (also nicht der Windows Standard FTP Client). Ggf. im Forum suchen oder ftp unter Linux verwenden. Tipp: Mal nach „ncftp“ oder „ftps“ für Windows googlen. Wichtig: Die Konfiguration der Box unter der alten Oberfläche auf Werkseinstellung zurücksetzen!!! Autokonfig vorher in der Original-Oberfläche deaktivieren, sonst gibt es nachher Probleme mit dem Abspeichern von IP Adressen.

Dann wie folgt vorgehen:

1. Dem PC eine feste IP Adresse geben. Der einfachste Weg ist, eine Root Shell aufmachen und dort diese Kommando einzugeben:

ifconfig eth0 add 192.168.178.20
Siehe Forum http://www.ip-phone-forum.de/showpost.php?p=767407&postcount=81 ).

Die Alternative für diejenigen, die sich trotzdem lieber durch etliche Abfragen durchhangeln wollen: bildschirmphoto07.jpg

In dem aufgehenden Fenster wie folgt vorgehen

bildschirmphoto08.jpg

Hier auf Nein klicken und dann die folgenden Fenster abarbeiten.

Achtung: Hier wurde früher empfohlen, die Broadcast Adresse auf 192.168.178.1 zu setzen. Das hat aber bei verschiedenen Leuten so nicht funktioniert. Daher die Empfehlung:

Einstellung Engabeaufforderung Wert
IP-Adresse Bitte geben Sie die IP-Adresse ein für eth0 192.168.178.20
Netzwerk-Maske Bitte geben Sie die Netzwerk-Maske ein für eth0 255.255.255.0
Broadcast-Adresse Bitte geben Sie die Broadcast-Adresse ein für eth0 192.168.178.255
Default-Gateway Bitte geben Sie das Default-Gateway ein hierfür nicht von Bedeutung
DNS-Server Bitte geben Sie den/die Nameserver ein hierfür nicht von Bedeutung

(– RalfFriedl)

bildschirmphoto09.jpgbildschirmphoto10.jpg

bildschirmphoto14.jpg

2. Auf dem PC in das Verzeichnis wechseln, wo das neue kernel.image liegt (s.o.), bzw. dieses als lokales Verzeichnis angeben und dort schon mal

ftp 192.168.178.1
eingeben, damit es gleich schneller geht. Aber noch kein Enter drücken!!!

3. Einen Dauerping auf die Adresse 192.168.178.1, dafür ein zweites Fenster öffnen. Der Ping ist nur dazu da, den richtigen Zeitpunkt für den FTP-Update zu finden. Man kann sich statt dessen auch nach dem Blinken der Power-LED richten:

ping 192.168.178.1

4. Den Speedport aus- und wieder einschalten

5. Sobald auf den Dauerping eine Antwort kommt, bzw. sobald die Power-LED blinkt, den ftp Client starten. Zeitkritisch ist nur der Start des FTP-Programms. Sobald die Verbindung da ist und die Frage nach dem Benutzernamen kommt, kann man sich wieder Zeit lassen.

Achtung: Nur ca. 1-2 Sekunden nach nach dem Einschalten ist der Speedport für ca. 5 Sekunden unter der Adresse 192.168.178.1 erreichbar. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann nochmal zu Punkt 4, aus- und wieder einschalten.

^ Erläuterung ^ Tastatureingabe ^

FTP-Programm starten (siehe Punkt 2) ftp 192.168.178.1
Am Login-Prompt Benutzernamen eingeben adam2
Passwort: (wird nicht am Bildschirm angezeigt) adam2
Binäre Übertragung einschalten: bin
Passiv-Modus einschalten: passiv
Flash_modus auf der Box aktivieren: quote MEDIA FLSH
Kernel.Image hochladen+: put kernel.image mtd1
Branding umsetzen (wenn nötig)++: quote SETENV firmware_version tcom
Box rebooten: quote REBOOT
ftp verlassen: quit

+Falls Datenübertragung nicht anspringt ggf. mit STRG-C abbrechen und ftp Datentransfer neu beginnen (ab v.).

++Dieser Vorgang ist nur notwendig, falls unter Verwendung des Parameter „-o“ beim Script ein anderes Branding als 'tcom' erstellt wurde. Standardmäßig läuft das Script mit „-o tcom“. In diesen Fällen kann dieser Schritt auch weggelassen werden. Sollte das Script mit „-o avm“ oder „-o 1und1“ gelaufen sein, so ist hier entsprechend quote SETENV firmware_version 1und1 bzw. quote SETENV firmware_version avm zu verwenden. Sollte das Original kernel.image zurückgesichert werden und beim Einspielen der modifizierten Software ein umsetzen stattgefunden haben, dann hier natürlich quote SETENV firmware_version tcom verwenden!!

6. Und nu?

Falls der FTP-Datentransfer und das Ändern des OEM Brandings erfolgreich durchgeführt wurde, kann der PC wieder auf dynamische IP Konfiguration (DHCP) gesetzt werden.(siehe Kapitel 5.1. feste IP zuweisen, hier nun auf „ja“ klicken) Er sollte dann eine Adresse aus dem Subnet 192.168.2.0 erhalten. Anmerkung: Dieser Adressbereich gilt für das Script von Spirou. Bei JPaschers Script wird eine Adresse des Subnetzes 192.168.178.0 verwendet. Falls dies nicht passiert, Schritt 5 ggf. wiederholen und mit „QUOTE GETENV firmware_version“ vor dem Reboot sicher stellen, dass dort nun avm eingestellt ist. Im Erfolgsfall steht nun die AVM Weboberfläche zur Verfügung, in der die weitere Konfiguration der Box durchgeführt wird. Der Hostname der Box lautet fritz.box und telnet sollte mit dem Passwort der Weboberfläche möglich sein.

fritz_box.jpg

!! Wird nach dem Flashen die Weboberfläche nicht angezeigt, so kann man ein Reset mit einem angeschlossenen analogen Telefon (kein DECT, da in diesem Zustand noch nicht aktiv) und Tastaturcode #991*15901590* durchführen. Der Telefoncode kann (muss aber nicht) helfen bei dauernden Reboots !! Allerdings ist es dann eine Frage der Geschwindigkeit den Code einzugeben, bevor die Box wieder rebootet. Erfolgreich getestet wurde, den Code bereits einzutippen und nach den ersten Lebenszeichen der Box, diesen dann aus dem Telefonspeicher wählen zu lassen.

Im Fehlerfall kann wie unter 5. beschrieben und mit der Anmerkung unter ++ das original T_COM kernel.image wieder auf die Box geflasht werden. Ich (Spirou) habe meine Boxen (W501V und W701V) selbst mehrfach vor- und zurückgeflasht. Die Speedports scheinen da sehr robust zu sein.

7. Disclaimer

Das Wichtigste wie immer zum Schluss: Die Benutzung der Skripte sowie der Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Haftung für Fehler die in den Skripten oder der Anleitung vorhanden sein mögen, noch vor Schäden, die durch deren Gebrauch möglicherweise an der Hardware entstehen. Die Skripte dürfen nach Bedarf verändert und/oder angepasst werden. Einen Support gibt es jedoch nur für die von mir zur Verfügung gestellten Versionen und bei Benutzung dieser Anweisung.

Viel Spass damit!

Euer Spirou

Gleiches gilt auch für die Überarbeitung durch mich

Gruß doerk3972

Ich schliesse mich den Worten meiner Vorredner an

Gruß, Ernest015

8. FAQ

Die FAQ findet ihr hier speed2fritzfaq ! Um kräftige Mithilfe wird gebeten !!

Für Fragen, zu diesem Skript oder der Anleitung bitte das Forum benutzen.

 
skript/spirous_urversion.txt · Zuletzt geändert: 2008/04/16 17:42 von jpascher
 
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