Um das benötigte Toolchain erstellen zu können, müssen die folgenden Pakete installiert sein.
Unter Debian kann die Instalation wie üblich mit
apt-get install [Der Paketname]
erfolgen.
Hier wird die Sache nun haarig. Das aktuellste Makepaket ist im Forum auf
zu finden. Dieses Paket sollte einwandfrei durchlaufen und am ende sich, nach dem make, von 1,6MB auf ca. 1,6GB aufgeblasen haben.
Dazu downloaden wir das Paket von dem obenstehenden Post und bringen es z.B. über WinSCP wie gehabt auf unser Home-Verzeichnis. Mit
tar -xvjf Samsung_SMT-Toolchain.tar.bz2
entpacken wir das Paket. (!!! Hinweis !!! Soll der Toolchain in ein anderes Verzeichnis, so muss die Anpassung jetzt gemacht werden. Nach dem make kann das Toolchain weder verschoben noch die Verzeihnisse umbenannt werden.) Mit
cd ./Samsung_SMT-Toolchain
wechseln wir in das neue Verzeichnis und lassen mit
make
den Toolchain durchcompilieren. Bei der Installation bekommt man 3 Fragen gestellt. Die entprechend zu beantworten sind.
Es ist nicht auszuschlißen, dass es beim make zu Problemen kommt. Das Paket versucht nämlich weitere Pakete aus dem Internet zu downloaden. Diese Pakete haben aber dummerweise in einigen Fällen die Angewohnheit im Internet von Zeit zu Zeit einen neuen Speicherort zu bekommen. Die Speicherorte sind in den *.mk Dataien im Unterordner make hinterlegt.
Die Dateien sind
Öffnet man diese Dateien, findet man ziemlich am Anfang schon die Links. Am besten kopiert man diese in einen Webbrauser und schaut sich im Ziel ein wenig um. Man findet dann schnell die neuen Pfade. Diese trägt man dann in die mk-Dateien wieder ein und startet den make erneut. Faire weise sollte man diese Änderungen auch hier bekannt geben. Die Datai
kernel-headers-2.4.20.tar.bz2
ist aktuell nicht mehr in Internet zu finden. Desshalb wird sie im Samsung_SMT-Toolchain.tar.bz2 gleich mitgeliefert.
Zuletzt sollte man noch die folgenden Links im Verzeichnis /bin erstellen
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-gcc /bin/mips-linux-gcc
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-as /bin/mips-linux-as
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-ld /bin/mips-linux-ld
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-ar /bin/mips-linux-ar
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-nm /bin/mips-linux-nm
ln -s /[Installationspfad des Toolchain]/toolchain_mips/bin/mips-linux-strip /bin/mips-linux-strip
Dadurch kann man z.B. direkt aus den Open-Souece-Paketen herraus Kernel-Module erstellen.