Die Beschreibung stützt sich auf Windows, kann aber von erfahrenen Usern auch als Grundlage zum Aufbau auf anderen Platformen genutzt werden.
Unser LinuxBox soll mit dem VMware Player realisiert werden. Dazu besorgen wir uns die aktuelle Version auf:
http://www.vmware.com/download/player/
nach den vielen Fragen und dem erfolgreichen Download installieren wir den VMware Player. Als nächstes Downloaden wir:
http://www.r-tron.de/download/VM8G.zip
Den Inhalt entpaken wir in ein beliebiges Verzeichnis. In dieses Verzeichnis downloaden wir dann von
http://www.debian.de/distrib/netinst
aus dem Abschnitt „Kleine CDs“ Image-Dateien < 40MB die zu unserem Rechner passende iso. Die downgeloadete iso Datei bennenen wir in
boot.iso
um. Danach starten wir die VM mit dem Doppelklick auf:
Other Linux.vmx
Eventuelle Fragen einfach mit O.K. beantworten. (Es darf in diesem Moment keine Bootfähige CD/DVD in einem Laufwerk eingelegt sein.) (Im Netwerk sollte ein DCHP-Server vorhanden sein, das macht es einfacher)
In der VM beginnt die Installation vom Debian Linux. Die Installation ist weitgehend selbst erklärend. Es sollte nur das Grundsystem installiert weden, keine graphische Benutzeroberfläche. Sonst kann mit den Defaulteinstellungen die Installation durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Installation und dem Reboot in der VM kann man sich zum ersten mal als „root“ mit dem gewählten Passwort anmelden.
Nach der erfolgreichen Anmeldung führen wir unser erstes Kommando aus:
apt-get install ssh
Danach downloden wir uns unter Windows, WinSCP von:
http://winscp.net/eng/docs/lang:de
und installieren es. Nach der Installation befindet sich im WinSCP-Ordner ein Unterverzeichnis Putty. Bitte noch dem dort abgelegten Inernet-Link folgen und Putty downloaden. Jetzt ermitteln wir die IP unserer LinuxBox, sie ist eine Andere als die von unserem Windowssystem. dazu geben wir in unserer Linux Box
ifconfig
ein. Mit der angezeigten IP melden wir und über WinSCP auf unsere LinuxBox mit „root“ und Passwort an. (Dann geht dem Windows User das Herz auf.)
Will man mit statischer IP arbeiten ändert man in der Datai /etc/network/interfaces den entsprechenden Teil ab. Dies kann man direkt über WinSCP erledigen.
Beispieleingabe (bitte für das eigene Netzwerk anpassen):
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
address 192.168.173.68
network 192.168.173.0
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.168.173.255
gateway 192.168.173.1
Die neue IP ist nach dem nächsten Starten gültig. Dazu in der LinuxBox „reboot“ eingeben. Danach muss man sich neu über WinSCP unter der neuen IP-Adresse anmelden.
Unsere LinuxBox können wir nun in die Taskleiste ablegen. Wir öffnen ein neues Konsole-Fenster (Putty) mit Strg+P aus WinSCP heraus. Hier melden wir uns auch wieder mit dem Root-Passwort an. Dieses Konsolefenster hat den Vorteil, dass wir einfach Kommandos die z.B im Internet-Explore angezeigt werden in das Konsolefenster kopieren können.
Nun fügen wir unserem System einige Pakete hinzu. Die nachstehenden Zeilen kann man einzeln einfach in das Konsolefenster kopieren.
apt-get install subversion
apt-get install gcc
apt-get install g++
apt-get install zlib1g-dev
apt-get install g++-multilibdev
apt-get install make
apt-get install gzip
apt-get install bison flex build-essential cvs gawk libncurses5-dev mercurial
Da unsrere LinuxBox nur für die Erstellung des FirmwareMods benutzt wird, führen wir alle Aktionen unter dem root-Login aus. Debian hat aber trotzdem bei der Installation unter /home für den angelegten User ein Verzeichnis erstellt. Bei mir ist das /prediger. In Putty wechsel wir mit:
cd /home/prediger/
bzw. cd /home/[mein User]/
in dieses Verzeichnis. Aus dem Thred
Samsung SMT-G3010, SMT-G3210, SMT-G3220: rootfs patchen - Post 230
laden wir das Paket Samsung SMT-Tools.tar.gz herunter und kopiren es mit WinSCP nach
/home/[mein User]/
dann führen wir folgende Befehle, in dieser Reihenfolge, in Putty aus:
gzip -d Samsung_SMT-Tools.tar.gz 'Entpacken gzip'
tar xvf Samsung_SMT-Tools.tar 'Entpacken tar'
cd Samsung_SMT-Tools 'in das Verzeichnis der Tools wechseln'
./build.sh 'Erstellen von unsquashfs-lzma, mksquashfs-lzma und mkimage aus ihrem sourcecode'
Erstellen der symbolischen Links in /bin, damit die Anwendungen aus jedem Unterverzeichnis direkt aufgerufen werden können.
ln -s /home/[mein User]/Samsung_SMT-Tools/unsquashfs-lzma /bin/unsquashfs-lzma
ln -s /home/[mein User]/Samsung_SMT-Tools/mksquashfs-lzma /bin/mksquashfs-lzma
ln -s /home/[mein User]/Samsung_SMT-Tools/mkimage /bin/mkimage
Damit wäre ein Grundsystem erstellt, mit dem man die Samsung SMT-G3000 firmware entpacken und wieder neu paken kann.