SPA Grundkonfiguration

(z.Zt. nur Einstellungen und Kommentare in Ergänzung zu http://www.spakonfig.de)

Für allgemene Informationen zur VoIP Konfiguration siehe hier.

[SIP]

  • Registrar String kann geleert werden: ““ statt „$VERSION“
  • RTP Packet Size: 0.020 (0.030 ist für G.723 codec richtig)
  • Hilfe für Peer-to-Peer Gesprächspartner hinter NATs: Insert VIA received, Insert VIA rport und Send Resp To Src Port: yes
  • Erstmal Einstellungen ohne NAT Hilfen testen (funktioniert z.B. mit SPA als Router, SIP fähigem Router davor oder Session Border Controller beim SIP Registrar) Andernfalls 3 Alternativen:
  1. Bei eigenem SIP/RTP Proxy (siproxd) im LAN: Nur diesen unter Line 1/PSTN als festen „Outbound Proxy“ einstellen.
  2. Portweiterleitung am Router (6050-6051(TCP/UDP) und 16384-16482(UDP) sofern SPA nicht anders konfiguriert) und wenn Registrar gnutzt wird „Handle VIA received“ und „Handle VIA rport“ auf yes, ohne Registrar STUN Konfiguration.
  3. Für die mobile Konfiguration oder wenn der Router keine SIP Unterstützung bietet nicht zu konfigurieren oder auszutauschen ist: STUN Konfiguration: „Substitute VIA Addr“, „STUN Enable“ und „STUN Test Enable“ yes und „STUN Server“ eintragen.
  • Falls DSL Zwangstrennungen vorgenommen werden, registriert sich der SPA nach dem Ablauf des Register Intervalls. Oder wenn im SPA (oder beim Registrar? Merkt der SPA das ausbleiben der Pakete?) ein „keep alive“ zur Überwachung eingestellt wird schneller? Gut ist auch eine nächtliche Zeitschaltuhrunterbrechung oder ein anderer Trigger.

[Regional]

(US Töne werden hier als VoIP Merkmal beibehalten)

  • Dial Tone: (30 Sekunden lang machen) 350@-19,440@-19;30(*/0/1+2)

(Auch bei Second Dial Tone, Outside Dial Tone, Prompt Tone, Busy Tone, Reorder Tone, MWI Dial Tone, and Cfwd Dial Tone “;10(“ in “;30(“ ändern und diese 30 Sekunden lang machen.)

  • Off Hook Warning Tone: 941@-16,1633@-16,1400@0,2060@0,2450@0,2600@0;1(*/0/1+2);*(.1/.1/3+4+5+6) (DTMF „D“ (disconnect) senden und anschließend Warntöne.)
  • Ring Waveform/Voltage und Misc Regional Einstellungen
  • Ring Frequency: musste von 20 wie angegeben auf die 25 gestellt werden (25 war aber nicht rot)
  • Hook Flash Timer Min: .06 (ok für 80ms Flash Taste)
  • Hook Flash Timer Max: .1 (oder .32 wenn auch 300ms Flash Taste erkannt werden soll, längere Zeiten können aber leicht zur Flash Erkennung (Verbindung Halten/Makeln) beim ungenauen Auflegen führen. Wenn Halten/Makel unbeabsichtigt durch Prellen beim auflegen geschieht und nicht benötigt wird kann es mit 0.4/0.4 so gut wie ausgeschaltet werden.)
  • Interdigit Long Timer: 20 (Bequemes rauskramen von Nummern)
  • Interdigit Short Timer: 6 (Schnellwähler schließen mit # ab)
  • CPC Duration: 0.500 (Lokale Unterbrechung erzeugen wenn Ende der externen Verbindung signalisiert wird. Damit können Gespräche vom Adapter (schneller) abgeschüttelt werden. Telefonanlagen können die Signalisierung übernehmen und Teilnehmer bzw. gehaltene Verbindungen blockieren nicht mehr den Adapter. Die Teilnehmer hören dann allerdings u.U. keine externe Ansagen sondern nur das sie auf die Anlagensignalisierung zurückgeworfen werden.)
  • Input/Output Gain: -3/-5 (Input Gain so leise, dass der Gesprächspartner einen gerade noch mit normaler Lautstärke hört. Output Gain bei schlecht entkoppelten (DECT) Telefonen so leise (nur so laut), dass der Gesprächspartner kein Echo hört.)
  • CID: Handbuch sagt Bellcore + v.23 FSK sei identisch mit ETSI.
  • More Echo Suppression: no

[Line 1]

  • Keep Alive Msg leer
  • Bei dus.net: kein Outbound Proxy aktiv. (Einen Router mit siproxd würde man als Outbound Proxy eintragen.)
  • Network Jitter Level: low (latency for buffer adjustments)
  • Prefered Codec: Zum Bandbreite sparen mit Dus.net: G726-32 oder G729a (SPA3102 kann 2xG729a gleichteitig)
  • Silence Supp Enable: Spart eine menge Bandbreite (auch an abgelegene Gesprächspartner denken) und erlaubt „Wechselsprechen“, die Verstärkerpegel müssen aber besonders bei PSTN Verbindungen gut abgestimmt werden damit keine Silben oder ganze Wörter verschluckt werden.
  • Echo Supp Enable: off (Ist nur ein automatischer Pegelregler „auto gain control“, der den Lautsprecher stummschaltet während man spricht. Schaltet ein Echo stumm, aber eben auch den Gesprächspartner.)
  • DTMF Tx Method: Auto (wählt AVT/InBand je nach codec Möglichkeiten. Der dus.net Test funktioniert mit AVT)

Für Dial Pläne siehe extra Seite dp.

  • Emergency Number: 110,112 (keine Flash Unterbrechungen)

(Verbidungstatusänderung durch Polaritätswechsel signalisieren. Beim Verbindungsauf- und abbau ein Klicken erzeugen.)

  • Idle Polarity: Forward
  • Caller/Callee Conn Polarity: Reverse

[PSTN]

(sonst wie Line 1)

(Senkt Verzögerung und damit Echo Wahrnehmung. OK für lokale VoIP (Line 1)↔PSTN Verbindungen:)

  • Network Jitter Level: low
  • Jitter Buffer Adjustment: disable

(ohne separaten PSTN Account gleichen Account wie bei Line 1 angeben, aber:)

  • Register: no
  • Make Call Without Reg: yes
  • Ans Call Without Reg: no

(VoIP→PSTN Gateway kann so immer noch mit einer Line 1 Weiterleitung auf „gw0“ realisiert werden.)

VOIP-To-PSTN Gateway

  • VoIP Caller Auth Method: PIN oder HTTP(Eingetragene SIP Accounts) (bei Weiterleitung von Line 1 nur PIN möglich)
  • Line 1 VoIP Caller DP: none (damit unmittelbar original PSTN/PBX Wählton kommt)
  • Caller ID Pattern: 0123* etc. die Nummern mit Zugang zum Gateway
  • VoIP Caller 1 PIN: xxxxxx

für normale PSTN Erreichbarkeit an Line 1 Telefon (ATA Betrieb):

  • PSTN-To-VoIP Gateway Enable: no
  • PSTN Ring Thru Line 1: yes
  • VoIP PIN Digit Timeout: 20
  • PSTN PIN Digit Timeout: 20
  • VoIP Answer Delay: 0
  • PSTN Disconnect Tone: (Deutschland z.B.:) 425@-30,425@-30;1.4(.48/.48/1+2) (Anlagen können abweichen, siehe disconnecttones)
  • FXO Port Impedance: 220+820||120nF (Deutsches Festnetz) (600 an US ATAs / Kabelmodems)
  • FXO Output/Input Gain: 0/+5 (Output Gain nur gerade so laut stellen, dass, beim aktuellem FXO input gain, auch mit ausgeschaltetem „Echo Can“ nur minimal Echo zu hören ist und man am anderen Ende noch normal laut zu verstehen ist. Input Gain so anpassen, dass VoIP und PSTN Gesprächspartner gleich laut klingen.)

[User 1]

(um ggf. Line1 auf auf VoIP-zu-PSTN Gateway weiterzuleiten)

  • Cfwd No Ans Dest: gw0
  • Cfwd No Ans Delay: 35

Konfiguration speichern/restaurieren

  • Auf dem SPA als „admin“ einloggen und in „advanced“ Ansicht wechseln
  • Die angezeigte Seite lokal als HTML-Seite abspeichern
  • In Einträgen der Art '<FORM action=„asipua.spa“…' wird „asipua.spa“ geändert in „http:<ipaddr>/admin/asipua.spa“, wobei <ipaddr> die IP-Adresse des SPA ist. * Restauration der Einstellungen erfolgt durch Anzeige dieser gespeicherten Seite und Ausführen von „Submit Changes“. ====== Factory Reset ====== Die Rücksetzung der vom Benutzer „user“ konfigurierbaren Parameter auf den Auslieferungszustand erfolgt durch diese Tastencodes: * Hörer eines angeschlossenen Telefons an Line 1 abnehmen * - Viermal *, um in das IVR-Menü zu kommen * 877778# - Factory Reset (RESET den Buchstaben auf den Zifferntasten nach) * 1 - zur Bestätigung * Auflegen Die Rücksetzung aller Parameter auf den Auslieferungszustand erfolgt durch diese Telefoncodes: * Hörer eines angeschlossenen Telefons an Line 1 abnehmen * - Viermal *, um in das IVR-Menü zu kommen * 73738# - Factory Reset (RESET den Buchstaben auf den Zifferntasten nach) * 1 - zur Bestätigung * Auflegen Danach befindet sich der Sipura-Adapter im Werksauslieferungszustand und kann neu konfiguriert werden.
 
pbx/analog/sipura3000/config.txt · Zuletzt geändert: 2010/04/27 16:18 von bomo
 
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