Kopplung einer Fritz!Box Fon mit einer Tk-Anlage über einen Analogport

Diese Art der Anlagenkopplung ist nicht zu empfehlen, da nur ein Kanal zur Verfügung steht und viele Leistungsmerkmale einer Kopplung via ISDN auf diesem Wege nicht unterstützt werden. Dennoch kann in speziellen Fällen dies die einzig machbare Option zur Anlagenkopplung sein, weshalb auch dieser Fall hier dargestellt wird.

Diese Konfiguration kann mit fast allen Fritz!Box Fon Modellen durchgeführt werden (Ausnahme: Fritz!Box Fon 5012, die über keine a/b-Schnittstellen verfügt):

  • Fritz!Box Fon ata (2 x analog)
  • Fritz!Box Fon 5010 (1 x analog)
  • Fritz!Box Fon (2 x analog)
  • Fritz!Box Fon 5050 (3 x analog, 1 x ISDN)
  • Fritz!Box Fon WLAN (2 x analog)
  • Fritz!Box Fon WLAN 7050 (3 x analog, 1 x ISDN)
  • Fritz!Box Fon WLAN 7140 (2 x analog)
  • Fritz!Box Fon WLAN 7170 (3 x analog, 1 x ISDN)

Prinzipiell gibt es zwei Wege, die im folgenden dargestellt sind:

Anschluß einer analogen Nebenstelle der Tk-Anlage an das Amt der Fritz!Box Fon mit dem passenden Analogkabel

Verkabelung

Die analoge Amtsleitung der Fritz!Box Fon wird mit einem passenden Kabel mit einer analogen Nebenstelle der Tk-Anlage verbunden.

Abgehende Anrufe der Tk-Anlage über die Kopplungsnebenstelle erscheinen nun auf der Fritz!Box Fon als eingehende Amtsanrufe.

Fritz!Box Fon Konfiguration

Im Menü „Telefonie → Rufumleitung“ wird eine Durchwahl mit Anlagenkopplung akiviert.

Die Art der Nebenstelle wird als analog spezifiziert.

Sollen eingehende Anrufe per VoIP auf diese Nebenstelle an die Tk-Anlage weitergeleitet werden, so spezifiziert man dies zusammen mit einer Nebenstellen- oder Gruppennummer, die dann zu rufen ist.

Abgehende Anrufe können über eine bestimmte Internetrufnummer weitergeleitet werden. Die Nutzung der spontanen Amtsholung ist empfohlen.

Anrufe, die von der Fritz!Box Fon abgehend die Tk-Anlage nutzen, müssen dort gegebenenfalls zunächst eine Amtsholung durchführen und dann die gewünschte Nummer wählen. Die Nebenstelle der Tk-Anlage kann natürlich dort auch mit spontaner Amtsholung konfiguriert werden.

Seitens der Tk-Anlage werden eingehende Rufe über die Anlagenkopplung als Rufe über die entsprechende Kopplungsnebenstelle angezeigt, da die analoge Kopplung keine Übermittlung von Rufnummern erlaubt.

Konfiguration der Tk-Anlage

In der Tk-Anlage ist entweder keine Konfiguration erforderlich oder die zur Kopplung verwendete Nebenstelle kann als Anlagenkopplung definiert werden (z.B. in Auerswald-Anlage: analoger VoIP/GSM-Gateway). Im ersten Fall muß ein Teilnehmer, der die Kopplung nutzen möchte, zunächst die Nebenstellennummer wählen, dann auf den Wählton der Fritz!Box warten, und kann schließlich den Wählvorgang per MFV-Nachwahl in der Fritz!Box durchführen.

Es empfiehlt sich, für die Kopplungsnebenstelle eine automatische Amtsholung zu definieren, falls die Fritz!Box Fon auch durch die Tk-Anlage telefonieren soll.

Anschluß einer analogen Nebenstelle der Fritz!Box Fon als analoges Amt an die Tk-Anlage

In diesem Fall verhält sich die Fritz!Box Fon wie das analoge Amt der Tk-Anlage. Die Fritz!Box Fon wird dann so konfiguriert, als würden alle Telefonate über FON 1 geführt. An FON 1 wird das Amt der Tk-Anlage angeschlossen.

Eingehende Anrufe an der Fritz!Box Fon werden dann am analogen FON 1 signalisiert und von der Tk-Anlage verarbeitet.

Ausgehende Anrufe der Tk-Anlage laufen über den analogen FON 1 Port der Fritz!Box Fon und können entsprechend per Wahlregeln oder Zuordnung von Anschlußnummern zu FON 1 geroutet werden.

 
pbx/analog/fritz/start.txt · Zuletzt geändert: 2006/03/22 21:39 von nornie
 
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