Integration einer Auerswald COMmander Basic, COMpact 2204, 2206, 4410USB oder 4406DSL mit einem VoIP-Gateway via Analogport

Verbindung

Ein FXO-Port des VoIP-Gateways wird mit einem analogen (FXS-)Port der COMmander Basic verbunden.

Für folgende VoIP-Gateways gibt es detailliertere Anleitungen:

Konfiguration mit COMset

  • Unter „Interne Rufnummern“ → „Teilnehmer“ wird der entsprechende Anschluß durch Angabe von Slot und Anschlußnummer (z.B. Slot B, Tn-Port 8) als „Auerswald-Box“ definiert und mit einer eindeutigen Rufnummer versehen. Als Name kann man z.B. „VoIP Gateway“ verwenden, um die Funktion klarzustellen.
  • Unter „Gruppen“ sollte eine Gruppe definiert werden, für die per VoIP eingehende Rufe signalisiert werden sollen. Man kann auch anstelle einer Gruppe nur einen einzigen Teilnehmer verwenden, die Verwendung von Gruppen bietet jedoch mehr Flexibilität. Daher werden Gruppen empfohlen, auch wenn nur ein Teilnehmer Mitglied dieser Gruppe wäre.
  • In den „Rufverteilungen“ → „Extern an Teilnehmer“ und „Tür an Teilnehmer“ sollte der Anschluß des VoIP-Gateways überall auf „aus“ gesetzt werden.
  • Unter „Rufverteilungen“ → „Analogadapter an Teilnehmer/Gruppe“ wird die Gruppe für eingehende Anrufe für sofortige Signalisierung eingetragen. Optional kann beispielsweise ein Anrufbeantworter verzögert signalisiert werden.
  • Als „Teilnehmer-Einstellungen“ → „Amtberechtigungen dienstlich/privat“ für den VoIP-Port kann „Voll“ vergeben werden, wenn internationale Gespräche gewünscht sind. Ansonsten reicht „Fern“ aus.
  • Die „Teilnehmer-Eigenschaften“ eines VoIP-Analogports sollten wie folgt definiert werden:
    • Allgemeine Einstellungen → CLIP-Info anzeigen: JA
    • Allgemeine Einstellungen → Ohne CLIP-Sperrzeit: JA
    • Allgemeine Einstellungen → Erweiterte CLIP-Info: JA
    • Amteinstellungen → Anklopfen: NEIN
    • Amteinstellungen → Direkter Amtapparat: NEIN
    • Amteinstellungen → LCR ist aktiv: NEIN
    • Berechtigungen → darf Tür öffnen: NEIN
    • Berechtigungen → ist reiner Türapparat: NEIN
    • Berechtigungen → Teilnehmer darf mit Programmziffer 7 programmieren: NEIN
    • Berechtigungen → darf Amt-an-Amt Gespräche vermitteln: NEIN
    • Berechtigungen → Ziel der Teilnehmerweiterschaltung darf Amt sein: NEIN
    • Berechtigungen → darf Amts-MSN weiterschalten: NEIN
    • Berechtigungen → darf Gruppennr. weiterschalten: NEIN
    • Berechtigungen → Gespräche dürfen übernommen werden: JA
    • Berechtigungen → Teilnehmer darf den Ansageausgang nutzen: NEIN
    • Berechtigungen → darf manuell Konfigurationen umschalten: NEIN
    • Berechtigungen → darf Relais schalten: NEIN
    • Rhythmen/Töne → Besetztton bei Gesprächsende: JA

Bei allen Teilnehmern, die das VoIP-Routing bei Amtsholung mit „0“ verwenden können sollen, muß unter „Teilnehmer-Eigenschaften“ → „Amteinstellungen“ → „Gesprächseinleitung über Analogadapter (VoIP/GSM)“ ein Haken gesetzt werden.

Mit diesen Einstellungen und einer korrekten Konfiguration des VoIP-Gateways, so daß eingehende VoIP-Anrufe an die definierte Gruppe signalisiert werden, sollte es möglich sein

  • eingehende VoIP-Anrufe entgegenzunehmen
  • abgehende VoIP-Anrufe durch Anwahl der VoIP-Gateway-Nebenstelle und anschließendes Nachwählen einer externen Nummern zu tätigen.

Automatische Auswahl von Festnetz oder VoIP

Unter „VoIP/GSM-Routing“ → „Ausnahmerufnummern“ wird für abgehende Anrufe definiert, über welchen Kanal ein Anruf erfolgen soll.

Festnetzanrufe werden über den entsprechenden S0-Port bzw. „alle Festnetzanschlüsse“ geroutet. Für VoIP-Anrufe wird als erste Anwahl der Name des Analogports, an dem der VoIP-Gateway angeschlossen ist, ausgewählt. Als zweite Anwahl könnte der Festnetzanschluß gewählt werden bzw. wenn mehrere VoIP-Adapter auf diese Weise angeschlossen werden, der nächste Analogport zur Anwahl.

Unter VoIP/GSM-Routing wird definiert, welche Präfixe wie zu routen sind. Beispiel: Nummern, die mit 01 beginnen, sollen über S0-1 (Festnetz) laufen, während 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09 über den analogen Port „VoIP Gateway“ (VoIP) geroutet werden. Ausnahmen davon sind noch die Präfixe 0311, 0700, 0800, 0900, 11, 19222 die über das Festnetz gehen sollen. Außerdem werden 12, 13, 14, 15, 16, …, 99 für Ortsgespräche auch per VoIP geroutet. Hierzu kann man die CSV-Datei mit Routingpräfixen laden und manuell Zuordnungen vornehmen.

 
pbx/analog/auerswald/cb/start.txt · Zuletzt geändert: 2006/03/22 11:45 von gandalf94305
 
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