Mail-Forwarder-Einträge definieren, daß E-Mails, die an eine bestimmte Domain adressiert sind, durch die angegebenen Mailserver verarbeitet werden. E-Mails werden daher an einen der genannten Mailserver geschickt. Damit für große Domains nicht alle Last von einem einzigen Server zu tragen ist und auch Redundanzen mit geographischer Verteilung möglich sind, tragen MX-Records zusätzlich einen Präferenzwert. Server mit kleinen Präferenzwerten werden bevorzugt kontaktiert.
Im folgenden Beispiel werden drei MX-Server für E-Mail an telekom.de genannt.
Beispielabfragen:
# nslookup -query=mx telekom.de telekom.de MX preference = 100, mail exchanger = tcmail22.telekom.de telekom.de MX preference = 200, mail exchanger = tcmail12.telekom.de telekom.de MX preference = 100, mail exchanger = mail7.telekom.de telekom.de nameserver = secondary006.dtag.net telekom.de nameserver = pns.dtag.de telekom.de nameserver = dns1.telekom.de telekom.de nameserver = dns2.telekom.de mail7.telekom.de internet address = 62.225.183.200 tcmail22.telekom.de internet address = 217.6.95.236 tcmail12.telekom.de internet address = 217.5.214.82 pns.dtag.de internet address = 194.25.0.125 dns1.telekom.de internet address = 217.6.95.193 dns2.telekom.de internet address = 192.166.53.61 secondary006.dtag.net internet address = 195.244.245.25 # nslookup -query=mx sipgate.de sipgate.de MX preference = 10, mail exchanger = mail-in.netzquadrat.de mail-in.netzquadrat.de internet address = 217.10.64.98 #