Die Fritzbox besitzt zwei Speicherbereiche:
Um im laufenden Betrieb Dateien anzulegen und zu verändern, lässt sich das Verzeichnis /temp nutzen. Es liegt im Arbeitsspeicher in einer RAM-Disk und arbeitet wie ein normales beschreibbares Dateisystem. Folgende Dinge sind jedoch zu beachten:
Um auch nach einem Neustart alle nötigen Dateien verfügbar zu haben, gibt es fünf Möglichkeiten:
Diese modifizierte Firmware erlaubt es, Dateien direkt in ein modifiziertes Firmware-Image zu schreiben, das dann auf die Fritzbox geflasht wird. Die Dateien befinden sich dann im nur lesbaren Dateisystem (mtd0) des Flash-Speichers.
Pro:
Kontra:
Beim Booten werden die gewünschten Dateien im Verzeichnis /temp neu erstellt. Dazu wird das Script debug.cfg missbraucht, das beim Starten der Fritz!Box automatisch ausgeführt wird. Da die debug.cfg selbst im beschreibbaren TFFS des Flash (mtd3/4) liegt, gehen ihre Inhalte beim Reboot nicht verloren.
Beispiel:
Der Code wird einfach in die debug.cfg eingefügt. Am einfachsten geht es mit Putty:
- mit der Box via telnet / SSH verbinden
- nvi /var/flash/debug.cfg
- an der passenden stelle „i“ drücken
- Code in Zwischenablage kopieren
- rechte Maustaste auf Putty fügt den Text ein (leider verschiebt sich das Einrücken, was aber der Funktion keinen Abbruch tut)
- nacheinander ESC ESC : w q RETURN drücken (Abbrechen wäre: ESC ESC : q ! RETURN)
- Neustarten
Hier wird ein Skript erzeugt, das sich mit /var/tmp/checkonline.sh aufrufen lässt. Es zeigt an, welcher der neun Rechner im FB-LAN online ist. Wichtig ist, daß der „Endmarker“ (hier 'ENDCHECK') nicht eingerückt ist. Die letzte Zeile macht das Script ausführbar. Abbruch mit STRG+C.
cat > /var/tmp/checkonline.sh << 'ENDCHECK'
#!/bin/sh
while [ 1 = 1 ]
do
clear
echo Online:
date
echo ------------------------------------------------
for a in "2 Desktop1" "3 Michael" "20 Christina" "21 -" "22 -" "23 -" "24 -" "25 -" "26 -" "27 -" "28 -" "29 -" "45 FB WLAN SL(WDS)"
do
ping -c 1 192.168.178.$a |grep "bytes from ">/dev/null && echo 192.168.178.$a &
done
sleep 1
echo ------------------------------------------------
sleep 9
done
ENDCHECK
chmod +x /var/tmp/checkonline.sh
Pro:
Kontra:
Beim Booten werden alle gewünschten Dateinen aus dem Internet oder von einem Webserver im Intranet auf die Box geladen.
Pro:
Kontra:
Beim Booten werden alle gewünschten Dateinen direkt vom USB Stick bzw. via FTP vom internen FTP Server auf die Box geladen.
Pro:
Kontra:
Für den ds-mod gibt es das Paket webdav, über das man einen WebDAV-Share direkt mounten kann. Als Konsequenz werden alle Remote-Dateien so behandelt, als wären sie lokal vorhanden, und zwar ohne gesondertes Nachladen.
Pro:
Kontra:
gibt es natürlich nicht.
Je nach Anwendungsfall werden die Möglichkeiten kombiniert.