Remote Administration

Die im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten können genutzt werden, wenn eine (verschlüsselte) SSH-Session zu einer lokalen oder entfernten Fritz!box besteht. SSH gehört nicht zur Originalfirmware von AVM und muss daher vorher integriert werden. Die geschieht entweder durch Nachladen (siehe im IPPF oder the-construct.com) oder durch eine Firmwaremodifikation wie z.B. den DS-Mod.

Im remote Netzwerk "surfen" und administrieren

Die eine dynamische Portweiterleitung ermöglicht es, einmal als SOCKS unter Proxy in Firefox eingetragen:

  • verschlüsselt zu Surfen o.ä. (ohne einen Proxyserver installieren zu müssen)
  • direkt auf die Webinterfaces oder sonstiges zuzugreifen (ohne extra VPN)
  • andere Programme zu nutzen, die über SOCKS kommunizieren können

Voraussetzung:

  • unterschiedliche Sub-Netze für remote und lokales Netzwerk
  • Putty

Ip-Adressen:

Locales Netzwerk: 192.168.1.x Remote Netzwerk: 192.168.2.x (Die Zahl vor dem x muss verschieden sein!)

Putty: Bei Putty wird unter „Settings“ und „Tunnels“ eine dynamische Portfreigabe eingerichtet, z.B. dynamische Weiterleitung von localhost port 8080 (oder anderen freien, funktionierenden Port) putty.jpg

Firefox:

  • SOCKS Host auf: localhost Port 8080 (bei Putty eingestellter Port)
  • No Proxy for: localhost, 127.0.0.1,192.168.1.0/24

(192.168.1.0/24 bedeutet 192.168.1.0, subnetz 255.255.255.0) also alle Anfragen ausser an den lokalen Rechner und an mein lokales Netzwerk scheinen im Remotenetzwerk zu entstehen. firefox_socks.jpg

Mit dem Proxybutton lässt sich dann ganz einfach der „Remote-Proxy“ ein- und ausschalten.

Nützliche Links:

Who is online?

Für die Fernwartung von Rechnern hinter einer Fritzbox ist es nützlich, zu wissen, ob und welche Rechner online sind. Ein einfaches Script pingt alle 10 Sekunden die eingestellten Rechner an und gibt das Resultat aus. Im Beispiel sind die IPs 192.168.178.2 und 192.168.178.3 ausserhalb des DHCP-Bereichs fest vergeben, sodass eine Namenszuordnung möglich ist.

Folgender Code wird in die debug.cfg eingefügt:

cat > /var/tmp/whoisonline.sh << 'ENDWHOISONLINE'
#!/bin/sh
while [ 1 = 1 ]
do
     clear
     echo Online:
     date
     echo ------------------------------------------------
     #20 to 29(?) is the usual DHCP-area of the FB, IPs 2,50 are set manual in this case
     for a in "2 Desktop" "20 -" "21 -" "22 -" "23 -" "24 -" "25 -" "26 -" "27 -" "28 -" "29 -" "50 FB WLAN SL (WDS)"
      do
              ping -c 1 192.168.178.$a |grep "bytes from ">/dev/null && echo 192.168.178.$a &
      done
     #wait for ping-results
     sleep 1
     echo ------------------------------------------------
     sleep 9
done

ENDWHOISONLINE
chmod +x /var/tmp/whoisonline.sh

Ist der IP-bereich der Fritzbox von 192.168.178.x verschieden, muss dies natürlich angepasst werden.

Nach dem Neustart kann das Script mit

/var/tmp/whoisonline.sh
aufgerufen werden, abgebrochen wird es mit STRG+C.

Ein Resultat könnte so aussehen:

Online:
Mon Aug 28 17:47:03 CEST 2006
------------------------------------------------
192.168.178.50 FB WLAN SL(WDS)
------------------------------------------------

 
gateways/avm/howtos/mods/remote_admin.txt · Zuletzt geändert: 2007/04/02 17:52 von jojo-schmitz
 
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